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Verkehrssicherheit

Hecken und Gehölze noch vor der Vogel-Brutzeit zurückschneiden!

  • Amtliche Bekanntmachung

Hecken oder Gehölze dienen häufig als Grundstückseinfassung, oft als Abgrenzung zur Straße oder zum Nachbarn. Da hier Wuchshöhen einzuhalten und Grundstücksgrenzen zu beachten sind, ist ein regelmäßiger Rückschnitt notwendig.

Dieses Problem macht nicht nur im Winter unseren Schneepflugfahrern zu schaffen, sondern erschwert auch die Straßenreinigung und -unterhaltung. An vielen Straßen und Wegen wachsen Bäume und Sträucher so weit in den Straßenbereich, dass diese schon den Verkehr behindern. Bei Regen hängen die Äste dann noch weiter in den Straßenraum. Schäden an Fahrzeugen (Spiegeln, Lack usw.) sind die Folge. Zugewachsene Verkehrszeichen oder Straßenbeleuchtungen können ebenfalls die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.

Die Gemeinde darf deshalb alle in Frage kommenden Straßenanlieger bitten, die Hecken, Bäume und Sträucher noch vor der Brutzeit der Vögel so weit zurückzuschneiden, dass diese auch bei Nässe nicht in den Verkehrsraum von Straßen und Wegen hineinragen.


Die Gemeinde hat als Eigentümerin der Straßenflächen auch einen gesetzlichen Beseitigungsanspruch nach § 1004 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Gleichzeitig verbietet Art. 2 Abs. 2 Bayer. Straßen- und Wegegesetz, dass Anpflanzungen aller Art in den Lichtraum der Straße hineinragen. Unter Umständen haben Grundeigentümer auch die Beseitigung von derartigen Anpflanzungen zu dulden.

Schonende Form- und Pflegeschnitte zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit sind ganzjährig erlaubt.


Die Gemeinde hofft jedoch, mit diesem Appell auszukommen und auch so zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen zu können.


Sollte diesem Aufruf nicht Folge geleistet werden, so müsste die Gemeinde im Wege der Ersatzvornahme tätig werden und hereinhängende Zweige und Äste selbst beseitigen. Die in diesem Fall entstehenden Unkosten werden den Grundstückseigentümern in Rechnung gestellt.

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