Fairer Genuss beim „ZamKema“ in Siegsdorf

Bei der Aktionsnacht am 03.07.2026 konnten die Besucher „Fair“ kulinarisch erleben: Erstmals war die Fairtrade-Gemeinde Siegsdorf auf der Flaniermeile mit einem Essensstand vertreten, an dem vegetarische Bowls mit Fairtrade-Reis und vielen regionalen Zutaten angeboten wurden. Diese Erweiterung des gastronomischen Angebots stieß auf gute Resonanz und so ließen sich an dem lauen Sommerabend viele Gäste mit den Köstlichkeiten verwöhnen. An den bereitgestellten Steh- und Sitzmöglichkeiten konnten sie sich über das Thema „Fairtrade“ informieren oder mit Mitgliedern der Steuerungsgruppe ins Gespräch kommen.
Der Stand wurde durch die Unterstützung des Alten- und Pflegeheims möglich gemacht, dessen Köche die Speisen vorbereitet hatten und auf Bestellung höchst professionell und frisch fertigstellten. Entsprechend wurden die Bowls von vielen Seiten sehr gelobt. Dank gilt auch den ehrenamtlichen Helfern beim Verkauf.
Der Erlös wird für künftige Aktionen der Arbeitsgruppe zur Information der Siegsdorfer Bevölkerung zum Projekt Fairtrade-Gemeinde eingesetzt. Ebenso bekommen die Senioren im Altenheim traditionsgemäß zum Valentinstag schöne Fairtrade-Rosen überreicht, musikalisch umrahmt von Musikgruppen aus der Gemeinde wie z.B. dieses Jahr dem Kinderchor der evangelischen Kirche. Über diese Veranstaltung freuen sich die Bewohner immer sehr.
Zielsetzung der Gruppe ist, über die Zusammenhänge von Konsum, Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit, Ernährung und Klima aufzuklären. Die überwiegend pflanzenbasierten, kreativen Gerichte am Stand sollten hier ein Zeichen für den Klimaschutz setzen. Denn der Klimawandel wird sich auf uns, und in verstärktem Maß auf den globale Süden auswirken. Doch bestrebt die Gruppe nicht nur, den globalen Handel mit Fairtrade-Produkten zu fördern, sondern auch den regionalen Handel und die heimische Landwirtschaft zu unterstützen. Bei fairem Handel steht nicht der Profit, sondern der Mensch im Mittelpunkt. Das Leitbild ist, weltweit menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen zu schaffen sowie den Produzenten Zukunftsperspektiven zu eröffnen. All die Menschen, die uns ernähren, sollen von ihrer Arbeit leben können!
